Die Stadtwerke Neustadt an der Weinstraße müssen aufgrund der gestiegenen staatlichen Umlagen zum Ausbau der erneuerbaren Energien (EEG) den Preis für Strom zum 1. Januar 2011 erhöhen. Die Arbeitspreise steigen um 1,483 Cent/kWh netto, dies entspricht einer Bruttoerhöhung von 1,76 Cent/kWh und spiegelt somit eins zu eins die gestiegenen Belastungen aus dem Erneuerbaren Energien Gesetz (EEG) wider. Wurden im Jahr 2010 noch 2,047 Cent/kWh auf jeden Stromverbraucher umgelegt, liegt die EEG-Umlage im Jahr 2011 bei 3,53 Cent/kWh. Die Grundpreise bleiben unverändert. Für einen Haushalt mit einem durchschnittlichen Jahresverbrauch von 3.500 kWh bedeutet dies zusätzliche Kosten von 61,60 Euro/Jahr bzw. 5,13 Euro/Monat.
Hintergrundinformationen zum EEG
EEG ist die Abkürzung für das Erneuerbare-Energien-Gesetz. Ziel der Bundesregierung ist es dabei, im Interesse des Klima- und Umweltschutzes eine nachhaltige Entwicklung der Energiever¬sorgung zu ermöglichen und den Beitrag erneuerbarer Energien an der Stromversorgung deutlich zu erhöhen. Zu diesem Zweck wird eine zusätzliche Abgabe auf den Strom – die EEG-Umlage – erhoben.
Im Jahr 2009 stieg die Zahl an Fotovoltaikanlagen in Deutschland deutlich an und damit auch die Ausgaben für die gesetzlich festgelegte Einspeisevergütung für Solarstrom. Mittlerweile fließt gut die Hälfte der EEG-Einnahmen in die Förderung von Solaranlagen. Diese Entwicklung führte zu einem Defizit im EEG-Fonds. Durch die höhere Abgabe soll dies wieder ausgeglichen werden.
Ab 2011 beträgt der staatliche Anteil an Abgaben und Steuern dann mehr als 43% des Strompreises.
Gerne bieten wir unseren Kunden, die Möglichkeit einer kostenlosen Beratung durch unseren Energieberater Herrn Seeber an. Denn eventuell mögliche Energieeinsparungen können zur Senkung der Jahresenergiekosten beitragen. Herr Seeber ist während unserer üblichen Geschäftszeiten telefonisch unter 06321 402-235 zu erreichen.
Für weitere Fragen stehen wir selbstverständlich gerne unter unserer kostenfreien Telefonnummer 0800 4020270 zur Verfügung.